Die Spülmaschine effizient nutzen und dabei Geld sparen

Die Spülmaschine effizient nutzen und dabei Geld sparen

In über 70 Prozent aller deutschen Haushalte ist heute ein Geschirrspüler zu finden. Das entspricht mehr als 50 Millionen Geräten. Auch wenn die Geschichte der Spülmaschinen bis etwa 1850 zurückreicht der erste Geschirrspüler in Europa erst 1929 vorgestellt wurde, sind sie in Privathaushalten erst seit Anfang der 1960er Jahre zu finden. Die erste Bosch Spülmaschine kam übrigens 1964 auf den Markt.

Seither hat sich die Effizienz enorm verbessert, doch schon mit den ersten Spülautomaten kam schnell die Behauptung auf, dass Handspülen preisgünstiger sei. Längst ist dem nicht mehr so, dennoch hält sich das Gerücht hartnäckig. Wahr ist allerdings, dass es noch Einsparungsmöglichkeiten von bis zu 30 Prozent bei Wasser- und Stromverbrauch gibt: durch den Kauf bestimmter Geräte und bei deren Nutzung.

Die Energieeffizienzklassen von Geschirrspülern

Um 1995 kamen die ersten Geschirrspülgeräte auf den Markt, die Geschirr tatsächlich kostengünstiger spülten, als es per Handwäsche zu realisieren ist. Das schließt auch den Energieaufwand bei der Herstellung von Geschirrspülern mit ein. Seither hat sich der Energiebedarf weiter deutlich verbessert. Alleine in den letzten zehn Jahren ist die Energie-Effizienz um weitere 30 Prozent gestiegen.

Effizienz gegenübergestellt

Die besseren Energiewerte erkennen Sie an den Energieeffizienzklassen, die in der EU seit 2011 für Hersteller zwingend vorgeschrieben sind. Bei der Energieeinsparung wird von 280 Waschzyklen jährlich ausgegangen, ebenso werden Stand-by-Zeiten berücksichtigt. Moderne Geräte besitzen allesamt die Energieeffizienz "A", allerdings finden sich hinter dem "A" Pluszeichen. Je mehr davon hinter dem "A" zu zählen sind, desto sparsamer ist das Gerät, "A+++" ist die höchste und damit beste Klasse.

Jeder zehnte Spülvorgang überflüssig

Kaufen Sie also einen Geschirrspüler in dieser höchsten Klasse, besitzt er den niedrigsten Energieverbrauch. Doch es gibt natürlich noch mehr Faktoren, die hier hineinspielen. Dazu gehört auch die Größe der Geräte. Es gibt sie mit Standardbreiten von 45 und 60 Zentimetern. Dabei gilt, dass ein größerer Geschirrspüler grundsätzlich sparsamer ist. Allerdings ist er in Single-Haushalten eher unwirtschaftlich, da nur ein Energiespareffekt gegeben ist, wenn der Geschirrspüler wirklich voll beladen eingeschaltet wird.

Das ist auch gleich einer der nächsten Aspekte, bei denen es noch Einsparungspotenzial gibt. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die Geräte in den meisten Haushalten nicht effektiv beladen werden. Laut der Studie ist damit jeder zehnte Waschvorgang überflüssig. Auch haben die Hersteller den Verbrauchern die Stärken moderner Geschirrspüler zu wenig ins Bewusstsein gerufen. Viele Konsumenten meinen immer noch, dass das Geschirr unter laufendem Wasser vorgespült werden müsste und die Geräte besser reinigen, je höher die Wassertemperatur ist.

Vorspülen ist nicht notwendig

Das ist jedoch ein Trugschluss. Besitzen Sie einen neuen Geschirrspüler, reichen Betriebstemperaturen von rund 50 Grad Celsius völlig aus, was den meisten Sparprogrammen entspricht. Dazu gehört auch jede moderne Bosch Geschirrspülmaschine. Außerdem reicht es, Geschirr grob von Speiseresten über dem Mülleimer zu reinigen. Damit Essensreste nicht antrocknen, müssen Sie die Tür des Spülers geschlossen halten. Darüber hinaus verwenden viele Verbraucher zu viel Geschirrspülsalz:

  • Wasserhärtegrad 1: kein Salz notwendig.
  • Wasserhärtegrad 2: Der Einsatz von Salz ist von der Reinigungsqualität abhängig.
  • Wasserhärtegrad 3 und 4: Salz muss verwendet werden.

Wenn Sie Ihren Geschirrspüler wie beschrieben bedienen, ist das Reinigen des Geschirrs mit der Maschine auf jeden Fall preiswerter als eine Handwäsche. Waschen Sie beispielsweise 12 herkömmliche Gedecke mit der Hand, belaufen sich die Kosten auf bis zu 67 Cent, mit dem Geschirrspüler sind es gerade einmal 24 Cent.

Bilder:© Visions-AD - Fotolia.com, © Alberto Masnovo - Fotolia.com, ©Bosch Home

1 Kommentar

25
Feb

Saarvorschlag

Aus was für einem Grund: braucht eine normale herkömmliche Spülmaschine im Stillstand und angeblich aus ist noch Strom?

Messungen ergeben 6-9 € im Jahr Standby Stom! ergibt summa sumarum aleine in Deutschland eine Summe 300 Millionnen €  Strom wenn Ihre 50 Millionen im Deutschen Haushalten stehende Maschinen Stimmen! 

 

PS. dies ist Betrug der auf der ganzen Welt nicht betraft wird: warum Wohl

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