Duschen statt Vollbad - was kann ich sparen?

Dusche

Die Kosten für Energie und Wasser gehen stetig nach oben: Laut Expertenmeinungen sollen diese bis zum Jahre 2020 sogar um weitere 18 Prozent ansteigen. Möglichkeiten, um den hauseigenen Energie- und Wasserverbrauch zu senken, sind gefragter denn je. Verbraucher, die anstelle eines Vollbades eine Kurzdusche nutzen, senken effektiv ihre Energie- und Wasserkosten. Obendrein können durch den Einsatz von sogenannten Duschkopfaufsätzen, die den Wasser- und Energiebedarf regulieren, weitere Kosten eingespart werden.

Duschen - kostengünstiger als Baden

Ein Duschdurchgang von drei bis fünf Minuten ist sparsamer als ein Vollbad. Für ein Standardvollbad werden durchschnittlich 120 Liter Wasser benötigt. Beim Duschen fließen durch den Duschkopf hingegen nur 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute. Bei einer dreiminütigen Duschsession werden rund 40 Liter verbraucht - zwei Drittel weniger als beim Baden.

500 Liter Trinkwasser kosten zurzeit knapp 96 Cent; die Abwassergebühren hierfür liegen bei ca. 1,12 Euro. Pro Liter Trinkwasser fallen somit für den Verbraucher rund 0,4 Cent Gesamtgebühren an. Umgerechnet zahlen Verbraucher für ein Vollbad (120 Liter) somit 48 Cent und für eine dreiminütige Dusche (40 Liter) hingegen nur 16 Cent an Wassergebühren.

Verbraucher sparen beim Kurzduschdurchgang nicht nur Wasser, sondern auch Energie, die für die Warmwasseraufbereitung benötigt wird. Um 120 Liter Wasser von 15 auf 39 Grad zu erwärmen, sind knapp 3,5 Kilowattstunden Energie vonnöten - für 40 Liter hingegen nur 1 Kilowattstunden. Bei einem durchschnittlichen Preis von 20 Cent/kWh fallen für ein Vollbad somit rund 6 Cent und für eine durchschnittliche Dusche lediglich 2 Cent an.

Die Gesamtkosten für ein Vollbad liegen somit bei 54 Cent und für eine Dusche lediglich bei 18 Cent.

Wer also beim Duschen sparen möchte, muss auf das Wie achten: Eine Dauerdusche von zehn Minuten ist nicht wirklich kostengünstiger als ein Vollbad. Von daher ist die Duschdauer ein wichtiger Sparfaktor. Verbraucher, die während des Einseifens das Wasser abdrehen, sparen zusätzliche Kosten.

Sparsame Duschköpfe senken Nebenkosten

Eine Dusche ist sparsamer als ein Vollbad - dennoch rauschen beim täglichen Duschen durch gewöhnliche Duschköpfe pro Jahr noch Unmengen an warmem Wasser. Ein sogenannter Sparduschkopf, der sich innerhalb weniger Minuten montieren lässt, verbraucht während des Duschens weniger Trinkwasser. Verbraucher reduzieren hierdurch sowohl die Wasser- als auch die Energiekosten, denn zur Erwärmung von geringeren Wassermengen wird auch weniger Energie benötigt.

Neben dem Spareffekt steigert Duschen zusätzlich noch das körperliche Wohlbefinden: Insbesondere Wechselduschen, bei denen man im Wechsel kalt und heiß duscht, regen in hohem Maße die Durchblutung an und sorgen somit für einen flotten Start in den Tag.

5 comments

3
Okt

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18
Sep

von wann ist der Artikel?

von wann ist der Artikel? "500 Liter Trinkwasser kosten zurzeit knapp 96 Cent" schreiben und dann keine Zeitangabe von wann das war ist irgendwie doof :D 

21
Okt

Datum

Der Artikel ist vom 15.10.2012

Entschuldigen Sie bitte die fehlende Datumsangabe, wir arbeiten derzeit an einem verbesserten Design für die Seite welches dann auch eine Datumsangabe für jeden Artikel beinhalten wird. 

22
Jan

Fehler in der Rechnung

Die benötigte Energie um 120L Wasser von 15°C auf 39°C zu erwärmen beträgt nicht 0,3 sondern 3,35 kWh.

22
Aug

Zum sparen verdammt

Ich hab leider sowieso nur eine Dusche in der Wohnung. Zum Sparen verdamm. :(
Aber das mit dem Duschkopf guck ich mir mal , denn ich brauch sowieso mal nen neuen. Da werd ich auf Sparsamkeit achten denke ich.

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